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Interview mit grönländischer Klimaforscherin

Grönland: Die größte Insel der Welt und etwa ein Drittel so groß wie Australien. Eine Insel, die zur Arktis gehört und damit durch die Klimakrise wie kaum eine andere Region auf der Erde leidet. Die Polkappen schmelzen, Kipppunkte sind überschritten, Eisbären fallen von den Eisschollen herunter und werden auch immer aggressiver, der Meeresspiegel steigt an… Wir kennen wohl alle diese Nachrichten und Bilder der arktischen Region.

Wir vom Umwelt-Magazin haben vor einiger Zeit auf gut Glück den Greenland Climate Research Center (kurz: GCRC) angeschrieben und gefragt, ob es möglich wäre, ein Interview mit eine*r Wissenschaftler*in zu führen und haben eine Zusage für ein deutschsprachiges Interview von Nadescha Zwerschke, die vor allem an benthischen Lebensgemeinschaften forscht, bekommen. Der GCRC ist in der Hauptstadt Grönlands Nuuk, in der ungefähr 20.000 der knapp 60.000 Einwohner*innen Grönlands leben. Grönland gehört geographisch zu Nordamerika, ist aber ein politisch unabhängiger Teil Dänemarks. Es wird mit dänischer Währung bezahlt und grönländisch gesprochen – erste Fremdsprache in der Schule ist dänisch. Außerdem hat Grönland ein eigenes Parlament und Parteien, die beide in den meisten Bereichen unabhängig von der dänischen Politik agieren. Die meisten Grönländer*innen leben von der Fischerei.

Inhalt

Im Interview reden wir über viele interessante Themen: Benthische Beziehungen – Was ist damit gemeint?, blauer Kohlenstoff – Woraus entsteht der?, Auswirkungen der Klimakrise auf die Tiefsee – wann sind sie messbar, das Leben als Forscherin auf Grönland – wie ist das? Wie ist es, als grönländische Forscherin in der Antarktis zu forschen, welche klimapolitischen Maßnahmen braucht man in Grönland, und, und, und…

Schaut rein!

Interview



 

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