Wir als Umwelt-Magazin hatten lange Zeit ein grundsätzliches Problem. Wir wussten nicht, wohin mit gewonnenem Geld. Fast 6.000 Euro haben wir, aber keines unserer Projekte kostet uns irgendetwas. Gespräche und Interviews führen wir – so, wie es üblich ist – ohne eine Bezahlung. Designs zu erstellen und Artikel zu veröffentlichen ist ebenfalls kostenlos realisierbar. AG-Fahrten, die keinen direkten wohltätigen Zweck verfolgen, wurden von uns als Privatpersonen finanziert. Andere Fahrtkosten wurden von Veranstaltern übernommen. Lediglich für unsere Website-Domain müssen wir alle drei Monate einen äußerst geringen Betrag bezahlen. Also haben wir uns zusammengesetzt und gegrübelt, was wir denn bloß mit unserem Geld machen können.



André Schünke

Einen Stadtbaum – ein Baum, der zum Beispiel an Straßenrändern zu finden sind – wollten wir pflanzen lassen, doch leider haben wir zu wenig Geld dafür. Neben einer Idee, die noch nicht ganz spruchreif ist, blieb uns also nur noch der Gedanke, dass wir in unsere Arbeit investieren. Wir wollten professioneller werden, bessere Interviews führen, besser recherchieren. Alle Workshops, die zu uns passten, waren vorsichtig formuliert recht kostspielig. Welcher Workshop am besten ist, trauten wir uns nicht zu entscheiden zu, weshalb wir einem Journalisten schrieben: André Schünke. Der Tagesschau-Sprecher hatte uns eine Videobotschaft für unsere Aktion „Wir alle für Klimaschutz jetzt“ gesendet. Mit ihm waren wir schon längere Zeit in Kontakt.
In unser Nachricht fragten wir, ob er eine Idee für einen guten Workshop habe und er schrieb „Da kriegen wir bestimmt was hin!“ Ohne, dass wir darum gebeten haben, kamen in den nächsten Tagen genauere Vorschläge, die ein Treffen mit ihm im NDR umfassten. Zwei Monate später schrieb er uns, er überlege gerade, ob eine Führung durch die Tagesschau-Gebäude schön für uns wäre. Es wäre unfassbar schön für uns.

Geplant wurden schließlich:

  • Führung durch NDRinfo
  • Kurzer Workshop über Fake News
  • Workshop über Interviews
  • Essen in der NDR-Kantine
  • Führung durch den Tagesschau-Komplex

Wir haben mit André die Themen abgesprochen, um dann am 2. Oktober aufgeregt im Hugh-Greene-Weg 1 beim NDR Hamburg anzukommen. Die Veranstaltung war tatsächlich kostenlos. Sogar eine Tagesschau-Redakteurin wurde für den Themenbereich „Artikel“ hinzugeholt. Aus zeitlichen Gründen war es aber dann doch nicht möglich, dass sie kommt. Wir hatten die Workshops ein wenig überzogen.

NDRinfo

Bei NDRinfo angekommen, wurden wir von einer Mitarbeiterin von NDRinfo und André Schünke durch die Redaktion und die Aufnahmeräume geführt. Man arbeitet dort in Schichten. Seit Trump wieder Präsident ist, ist die morgendliche Schicht am arbeitsintensivsten. Es kommen täglich viele Nachrichten aus den USA, über die wegen der Zeitverschiebung morgens berichtet wird. Gleichzeitig muss abgewogen werden, über was man berichtet und über was eher nicht, weil Trump häufig taktisch Schlagzeilen produziert. Auch wurde uns erklärt, dass man sich beim NDR bemüht, Phänomene mit Worten zu betiteln, die möglichst sachlich die Phänomene beschreiben. Man vermeidet zunehmend Begriffe wie „Klimawandel“ oder „Klimakrise“, sondern nutzt den Begriff „Erderwärmung“, weil er weitestgehend selbsterklärend ist.

Journalist*innen, die in der Redaktion von NDRinfo arbeiten, arbeiten an verschiedenen Aufgaben. Es gibt natürlich Menschen, die Texte verfassen, aber es gibt auch ein Factchecking-Team, das nur dafür da ist, alle Informationen, über die berichtet wird, auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Wieder andere sortieren die Nachrichten der großen Nachrichtenagenturen wie Reuters oder dpa und überlegen sich, über welche der Schlagzeilen berichtet werden sollte.

Unten, im Außenbereich des NDRs angekommen, wurden wir auf einen Bunker hingewiesen. Im Kriegsfall könnte von dort gesendet werden. Dann würde auch das Radioprogramm des meistgehörten Radiosenders auf allen Sendern gespielt werden. So wird bereits Nachts verfahren, wenn die vom NDR produzierte „ARD-Radionacht“ auf vielen ARD-Radiowellen zu hören ist.
Dann sind wir in einen weiteren Gebäudekomplex gegangen. Es gab Drehtüren und nur wenige waren aus Sicherheitsgründen auch für uns passierbar, weshalb wir einige Umwege gehen mussten. Wir durften in einen Raum gehen, über den uns von André Schünkes Kolleg*innen erzählt wurde, noch nicht viele seien dort gewesen. Es ist ein länglicher Raum. Auf der einen Seite befindet sich eine riesige Fensterscheibe. Guckt man durch sie durch, sieht man das berühmte Tagesschau-Studio von oben. Michael Paweletz stand dort und eine Sendung wurde geprobt. Wir waren zutiefst beeindruckt.

Workshop

Danach hat André Schünke uns über Fake News informiert und ein Video gezeigt, in dem er selbst Opfer einer KI-generierten Werbekampagne für Kryptowährungen wurde. Er hat uns einen sehr spannenden Vortrag über Interviewführung gehalten. Wir haben fleißig mitgeschrieben. Ein kleiner Tipp, der uns besonders gefallen hat, war das „freundliche ‚Hä‘“: Wenn jemand sich herausredet, man etwas nicht versteht oder sehr verklausuliert gesprochen wird, sage man „Inwiefern?“. Sehr viele unserer Fragen wurden beantwortet, wir haben viele wertvolle Hinweise bekommen. Mehr über den Inhalt wollen wir nicht schreiben, weil André mit angehenden Journalist*innen über solche Themen auch spricht. Auf jeden Fall hat sich durch die vielen Fragen das Programm ein wenig verschoben, sodass das geplante Gespräch über Artikel nicht mehr stattfinden konnte und wir zur Mensa des NDRs eilen mussten. Auf dem Weg zur Mensa – das Essen schmeckte übrigens sehr gut – wurde uns erklärt, dass dort (das Auto von Susanne Daubner samt) Susanne Daubner stünde. Wir gingen in dem Moment an einer Hecke vorbei. Es muss etwas komisch ausgesehen haben, wie wir über der Hecke lugten…




Tagesschau

Letzter Programmpunkt des Tages: Besuch des Tagesschau-Komplexes. In diesem Bereich finden normalerweise keine Führungen statt. Zuerst ging es durch den Newsroom von ARDaktuell, wie die Nachrichtenredaktion der Tagesschau offiziell heißt. Im großen Newsroom mussten wir sehr leise sein, da in nicht mal mehr einer Stunde die 20-Uhr-Tagesschau gesendet werden würde und die Sendung vorbereitet werden musste. Wir durften in das Studio für Tagesschau24 gehen, dort den Telepromter ausprobieren, indem wir das entsprechende Pedal mit dem Fuß betätigten. Dann sahen wir die Tür zum Tagesschau-Studio der ARD. Ein wenig andächtig standen wir davor und plötzlich sagte jemand hinter mir „Moin“. Wir drehten uns um. Hinter uns stand Susanne Daubner. Heldenhaft fragte André Schünke, ob wir mit ihr ein Foto machen dürften. Sie sagte zu, müsse sich aber noch kurz für die Sendung fertig vorbereiten. Deshalb haben wir vorerst die Maske besucht und mit der Maskenbildnerin, die die „wichtigste Person hier“ sei (André Schünke), sprechen können. Es klopfte an der Tür und Frau Daubner war bereit für ein Foto. Es sei hier so dunkel, sagte André Schünke und wollte vorschlagen, das Foto in einem helleren Raum zu machen. Susanne Daubner aber schlug vor, ins Tagesschau-Studio zu gehen. Das haben wir dann auch gemacht. Für uns war das unfassbar. Wir haben uns so gefreut! Im Vorfeld wurde uns erzählt, es dürfe so gut wie keiner in das Studio gehen, da man vorher eine Sicherheitseinweisung brauche. Die Kameraarme seien recht schwer und können jeden Ort erreichen im Studio. Nur zwischen den beiden Pulten – Wenn man sich dort hinhocke sei man sicher. (Gut exemplarisch zu sehen ist das übrigens in diesem Video von Verstehen Sie Spaß?). Auf dem Rückweg durch den Newsroom ist dann noch Julia-Niharika Sen, ein anderes Mal Felix Edeha an uns vorbeigelaufen. Außerdem haben wir alle Autogramme von André Schünke bekommen, was uns riesig gefreut hat.



Anschließend, nach fast vier Stunden Besuch, mussten wir leider los. Das war so ein schöner Ausflug. Wir haben ganz viel mitgenommen, Neues gelernt, Taktiken in Interviews und Taktiken für die Vorbereitung kennengelernt und sind unglaublich dankbar für dieses Privileg, so etwas kostenlos angeboten zu bekommen. André, du hast das so unfassbar nett und aufwendig organisiert und wir hoffen, wir halten Kontakt! Vielen Dank!



So wie im letzten Jahr wurden wir wieder gefragt, ob wir beim Norden-Festival einen Stand aufbauen wollen. So wie im letzten Jahr haben wir natürlich zugesagt. Es war beide Jahre großartig! Auf Instagram haben wir bereits viel vom Festival berichtet, weil Instagram das bessere Medium für Massen an Fotos und Videos ist, aber einen groben Eindruck soll man auch hier bekommen.

N

icht nur Musik, sondern auch Nachhaltigkeit

O

hne Fleisch: vegetarische Rezepte präsentiert

R

ichtig leckere, selbstgemachte Müsliriegel verteilt


 

 


D

ankbar Spenden für unsere Arbeit entgegengenommen: 182,50€

E

inige wichtige Kontakte geknüpft



N

ewsletter verteilt: Hier

F

ragen über unsere Gruppe beantwortet: Ihr habt auch Fragen? Meldet euch bei uns per Mail!

E

infach nette Gespräche geführt

S

chokoladentestessen



T

empolimitsticker verteilt


natürlich reines Symbolbild!

I

nformative Plakate aufgehängt



V

iele Leute haben an unserer Umfrage teilgenommen



A

nträge: Ecosia in Schulen, nachhaltiges Mensa-Essen, …

L

ustiges Quiz durchgeführt

Die Fledermaus ist eines der kleinsten Säugetiere der Welt und das einzige Säugetier, das aktiv fliegen kann. Sie ist wie viele Tierarten von der Klimakrise und dem Verlust der Artenvielfalt bedroht. Gemeinsam mit dem NABU Kiel haben wir uns Fledermäuse näher angeschaut und durch verschiedene Aktivitäten dabei geholfen, sie zu schützen.

Juli 2024

 

Abends um 21:30 Uhr haben wir uns zusammen mit Frank Pliquett vom NABU Kiel im Tannenberger Gehölz getroffen und im Dunkeln mit Infrarotkamera und Fledermausdetektor nach Fledermäusen gesucht, die wir auch schnell gefunden haben. Von Frank haben wir sehr viel über die heimischen Fledermausarten gelernt – vor allem über die Mücken- und die Zwergfledermaus: Jede Art hat ihre eigene Schallfrequenz, wodurch man sie mithilfe des Detektors auseinanderhalten kann. Die Säugetiere fliegen vor allem auf Freiflächen wie Wiesen, da dort viele Insekten sind, oder bei Wegschneisen. Sie sind bei der Wahl ihrer Wohnung erstaunlich genau: Sie erwarten an Bäumen Astlöcher, weshalb sie nur in die Fledermauskästen mit runden Einflugslöchern fliegen. Kästen mit Schlitzen sollte man deswegen zum Beispiel an Felswänden oder bei Mauerwerk aufhängen.



Oktober 2024

Im Tiergehege Hasseldieksdamm sind wir zusammen mit Frank und anderen NABU-Mitgliedern durch den Wald gelaufen und haben mit Leiter und Spachtel Fledermauskästen kontrolliert und gereinigt. In den Kästen, in denen Fledermäuse drin waren, haben wir die Arten bestimmt. Diese kann man manchmal nur anhand von bestimmten Mustern der Flügel erkennen. Viele Tiere sind dabei gar nicht aufgewacht, weil sie tief und fest geschlafen haben. Fledermäuse sind nicht gern allein, weshalb es sinnlos ist, Kästen im ganzen Wald verstreut aufzuhängen. Sie sind am liebsten mit mehreren in einem Kasten. Manchmal sind es sogar um die 12 Tiere.

Das Gleiche haben wir auch in Russee gemacht. Hier waren noch mehr Fledermäuse. Fast in jedem Kasten haben wir mehrere Tiere gefunden, vor allem den großen Abendsegler. Dieser ist mit ausgestreckten Flügeln so groß wie zwei Hände mit gespreizten Fingern.




Januar 2025

Am Kanal in Suchsdorf sind wir nachts mit Taschenlampen in einen Bunker aus dem zweiten Weltkrieg gestiegen, da Frank als einer der Wenigen einen Schlüssel hat. Einmal während des Winterschlafs der Fledermäuse darf der Bunker von Frank betreten werden – und wir waren dabei. Hier gab es verschiedenen Nistmöglichkeiten für die Fledermäuse, wie zum Beispiel große Stapel von Backsteinen, wo die Tiere in den Lücken nisten können, oder Röhren aus Plastik, in die die Tiere hineinkriechen können. Fledermäuse haben wir leider nur zwei gefunden, dafür aber auch Molche in Pfützen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Fledermauspopulation in dem Bunker verdoppelt.


 

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Mai 2025

Wir haben vom NABU drei eigene Fledermauskästen geschenkt bekommen! Einer war sogar mit einem Sender ausgestattet, um die Aktivitäten im Kasten mit dem Handy beobachten zu können. Nach zehn Tagen hat er allerdings nichts mehr gesendet, weshalb er aus dem Kasten entfern werden muss. Vermutlich stört Laub den Sender.
Als wir die Fledermauskästen bekommen und fertig aufgehängt haben, wurden auch noch einige andere Nistkästen kontrolliert, doch da schon der erste ein Gelege enthielt, haben wir lieber nicht weiter gestört.
Ende Mai haben wir uns spät abends wieder am Erlenkampsee getroffen und mit verschiedenen Fledermaus-Sendern, Nachtsichtgerät und Wärmebildkamera nach Fledermäusen geschaut. Wir haben viele verschiedene Tiere gehört und gesehen. Frank hatte auch einen Sender dabei, den man mit dem Handy verbinden konnte. Hier konnte man auf einer Skala die verschiedenen Schallfrequenzen der Tiere sehen und damit die verschiedenen Arten erkennen.



Vom NABU Kiel haben wir sehr viel über Fledermäuse gelernt. Es sind faszinierende Tiere und man sollte sie unbedingt schützen. Danke an Frank Pliquett für die vielen Eindrücke!

Uns alle hat die Stimmung im Landtag im negativen Sinne überrascht. Mehrere von uns haben sich im Nachhinein unabhängig voneinander gefragt, ob so eine Sitzung immer im Stile einer Kindergartengruppe geführt wird. Die FDP und besonders die CDU haben sich wahlweise über andere Meinungen oder gleich den gesamten Antrag lustig gemacht.

Gerade von der CDU, finden wir, ist das auch einfach nicht nett gegenüber ihrem Ministerpräsidenten, der sich auch nach unserem Interview für ein Tempolimit ausgesprochen hat. Man kann nicht einfach eine Rede halten, die ausschließlich aus einer Chronologie der Tempolimitanträge in Schleswig-Holstein besteht und sich in keinster Weise mit dem Thema an sich befasst. Es geht nicht, dass Lukas Kilian von der CDU am Ende witzelnd sagt, man habe sich vorgenommen, diesen Text für jeden zukünftigen Tempolimitantrag wiederzuverwenden. Große Teile seiner Formulierungen seien bereits aus der Rede des Jahres 2023 übernommen. Wenn sich Ministerpräsident und Innenministerin positiv gegenüber einem Tempolimits äußern, sollte die Partei das ernster nehmen und es sollte sich argumentativ damit auseinander gesetzt werden. Wenn wir als Schüler*innen dabei zusehen, sollte das Thema aus Respekt ernster genommen werden. Für uns war es auffallend, dass Herr Günther kein einziges Mal bei Witzen oder Reden schmunzeln musste. Fast die ganze Zeit saß er vor seinem Handy und hat die Reden mehr oder weniger ignoriert. Im Nachhinein haben wir uns mit Daniel Günther unterhalten. Er kam auf uns zu.

Wir haben über den folgenden Punkt nicht mit Günther gesprochen, aber indirekt mit einer anderen Person aus der CDU-Fraktion. Wir persönlich könnten uns vorstellen – ohne dass wir große Anzeichen sehen würden – , dass Günther und seine Fraktion von einem hochrangigen Bundespolitiker ermahnt wurden. Denn wir haben eine Woche vor der Sitzung mit vier CDU-Politikern gesprochen und nur einer war gegen ein Tempolimit. Wir wurden gelobt. Unser Interview habe „hohe Wellen“ geschlagen. Dieses konsequente Nicht-Argumentieren hat uns auch erstaunt – und nicht alle aus der CDU wirkten während der Sitzung begeistert von den Beiträgen gegen ein Tempolimit.

Statt Daniel Günther hat der Verkehrsminister eine Rede als Stellvertreter der Landesregierung gehalten. Warum, lässt sich natürlich spekulieren. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass Claus Ruhe Madsen Verkehrsminister ist. Madsen hat ernsthaft Folgendes gesagt und zu einem Argumente gemacht. Seine Teenager-Zeit: „Im Grunde genommen könnte man sagen: ‚Synonym für Deutschland? Autobahnen! Ein geiles Wort. Dänen lieben Autobahnen!“. Ganz ehrlich – Solche Aussagen beschämen uns. Dass man sich traut, als Verkehrsminister mit diesen Worten und mit diesem Inhalt zu argumentieren, beschämte sicherlich auch Daniel Günther. Das ist Populismus. Wo wird nachgewiesen, dass Dän*innen Autobahnen lieben? Aber geht es bei dem Thema auch wirklich nur um irgendwelche Vorlieben? Naja, Ruhe-Madsen fände es, so sagt er, gut, dass das Thema auch mit ein bisschen Humor angegangen würde. Zu den anderen Argumenten, die bei der Sitzung angeführt werden, wird es von uns noch einen Faktencheck geben. Man schließt nicht von einem Land auf alle anderen. Argumente müssen allgemeingültig sein. Man sollte nicht aneinander vorbei reden…

Wahrscheinlich müssen wir über die Rede der FDP nicht so ausführlich schreiben. Es klingt absurd, ein Tempolimit für Hochgeschwindigkeitszüge einführen zu müssen. Ist es auch.

Wir möchten uns hiermit nochmal der Fraktion des SSW, der SPD und der Grünen danken für die Unterstützung. Besonders Daniel Günther hat uns als Gruppe unglaublich weitergeholfen. Er hat angepackt und wegen Mülltrennung direkt bei der Bildungsministerin angerufen. Er hat sich bezüglich eines Tempolimits geäußert und wir empfinden jetzt irgendwie vor allem Mitleid für ihn. Wir haben jetzt innerhalb eines Monats drei Mal mit Daniel Günther gesprochen. Immer war er super nett, offen und ehrlich. Und – naja – nach den Mails, die wir wegen des Interviews mit Günther von der Staatskanzlei bekommen haben, wurde uns regelmäßig übermäßig froh zu mute. Vielen Dank für die Erfahrung! Dieses Gefühl überwiegt.

Bildquelle

Von R.Bajela – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62155056

 

„Falls Ihr Interesse habt, würde ich Euch nach Clausthal einladen, um Euch zu zeigen, was wir tun, was möglich ist und was man studieren könnte, um die Welt ein Stück besser zu machen. Wie wäre das?“ Eine AG-Fahrt an die Technische Universität Clausthal? Als ich Professor Goldmanns Mail las, bin ich erstmal vollkommen durchgedreht. Ein dreiviertel Jahr zuvor sind wir noch dabei, einen Interviewtermin für den Recyclingprofessor zu finden, der Vize-Präsident der Uni wird.

Einladung

Ein dreiviertel Jahr schreiben wir uns hin und wieder die aktuellen Nachrichten zum Thema Recycling: Über die Kreislaufflaschen-Werbung von Lidl, über das Interview mit ihm, über die Arbeitsblätter, die wir zum Thema Recycling erstellt haben und über ganz viele bunte Ostereier, die uns gewünscht werden… Und nun werden wir von ihm in seine Universität eingeladen! Vorsichtig schrieb ich in die Chatgruppe des Umwelt-Magazins, ohne klar zu sagen, wie großartig ich das finde. Kurze Zeit später kam dann heraus: Wir wären alle von so einer Reise begeistert. In den Sommerferien haben dann unsere damalige Ansprechperson unserer Schule und Herr Goldmann vereinbart, dass wir von Donnerstag bis Samstag in Clausthal-Zellerfeld zu Besuch sein werden, während Herr Goldmann Semesterferien hat. Ende der Sommerferien kam dann das von Herrn Goldmann konzipierte Programm – Und dann ging es auch schon bald los. Die Reise war wirklich großartig.

Bergwerkmuseum Rammelsberg

Wir waren in dem Bergwerk Rammelsberg und haben eine private Führung bekommen. Weil wir so viele Fragen gestellt haben, kamen irgendwann die Besucher der nächsten Führung bei uns an. Wir durften Wände mit Teelöffeln abkratzen! Viele Abschnitte der Gänge waren zu großen Teilen leuchtend grün, rot, lila oder weiß. Anhand einer weißen Stelle wurde uns erklärt, dass das weiß sei, weil die Stelle ein Salz sei. Die ganze Höhle enthalte viele versch… „Oh, lecker“ sagte eines unserer Mitglieder aus der siebten Klasse – „Kann man das essen?!“ Sie pflückte sich einen Salzkrümel auf und aß ihn. Stephan, unser „Grubenführer“ führte seinen Satz noch zu Ende mit „viele verschiedene Salze“ und erklärte dann, dass das natürlich kein Kochsalz sei. Alle chemischen Verbindungen, die aus einem Metall und einem Nichtmetall bestünden, nenne man „Salz“. Mögliche Folgen eines Verzehrs dieses Salzes könnten Durchfall oder Übelkeit sein – nichts Dramatisches. Naja, letztendlich ist dann glücklicherweise nichts passiert. Danach durften wir noch Interviews mit ihm führen und ganz viele wirklich spannende Experimente durchführen, durch die wir verstanden haben, wie Erze aus den Gesteinen herausgearbeitet und voneinander getrennt werden. Chemie kann ganz schön Spaß machen!



TU Clausthal

Am nächsten Tag haben wir eine dreistündige Vorlesung von Herrn Goldmann vorgetragen bekommen – drei Stunden, weil wir eifrig Fragen gestellt haben:). In seinem Institut haben wir dann Computer zerschreddert und dessen Einzelteile maschinell sortiert. Nach furchtbar leckeren Schnittchen von der TU Clausthal sind wir dann – auf der Fahrt weiter über Recycling redend – nach Goslar in das größte Elektrorecyclingwerk Europas gefahren. Später haben wir noch eine Firma besucht, die die IT fürs Recyceln bereitstellt. Das war alles großartig und unfassbar spannend! Beide Abende war Herr Goldmann noch mit in unserer Unterkunft und hat weitere Fragen beantwortet und Interviews gehalten. Die TU Clausthal ist eine der vier Unis weltweit, die die Forschung zum Thema Recycling bereitstellen und Recyclingstudiengänge anbieten. Die „Recyclingregion Harz“ wird auch gerne „Silicon Valley für Recycling“ genannt und wurde von der TU ins Leben gerufen. Über 70 Prozent unser AG können sich sehr gut vorstellen, in Clausthal zu studieren. Auf jede*n Studierende*n kommen durchschnittlich zehn Arbeitgebende zu.

Ein kleiner Eindruck der auf der Fahrt besprochenen Themen



Video: Unsere Fahrt zur TU Clausthal



Bildquelle:

Titelbild: Von Matthias Süßen – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81862626

Es ist, finden zumindest wir, einfach unfassbar, von Svenja Schulze und dem Bundespräsidenten als Siiiieger beim Schulwettbewerb „Eine Welt für alle“ in unser Kategorie ausgezeichnet worden zu sein!!!

Zur regionalen Auszeichnung wird ein gesonderter Artikel veröffentlicht.

Über 570 Bewerbungen von mehr als 30.000 Menschen wurden bewertet. Und wir haben es doch tatsächlich als eines von 22 Projekten in das Finale geschafft. Wir, ein Umwelt-Magazin von Schüler*innen, waren, wie es wohl jede Gruppe in dieser Situation wäre, unglaublich froh. Als wäre das nicht genug, sind wir dann erster Platz geworden. Vermutlich müssen wir nicht schildern, wie perplex und fassungslos wir waren. Ich kann es immer noch nicht glauben. Vielen, vielen Dank an diesen großartigen Wettbewerb, an dem wir teilnehmen durften. Das war eine großartige Zeit für uns, die wohl keiner von uns vergessen wird.

1) Unsere Bewerbung

Ein Mitglied unserer AG war vor einiger Zeit bei einer Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit, auf der auch jemand von Engagement Global war, der uns nach einem Gespräch bei einem letztenendes leider nicht vollständig stattfindenem Projekt viel geholfen hat. Bald würde die Bewerbungsfrist beim Schulwettbewerb „Eine Welt für alle„, der von Engagement Global veranstaltet wird, enden; ob wir nicht Lust hätten, teilzunehmen. Klar hatten wir Lust und haben uns beworben. 20 Minuten pro Projekt hatte die Jury Zeit. Die Bewerbungen konnten Präsentationen, Filme, Plakate und Co. sein. Wir haben uns für eine Präsentation entschieden. Beworben haben wir uns mit:

  • dem Projekt Ecosia in Kiel
  • (vor allem den Beiträgen) unserer Website
  • einem noch nicht veröffentlichtem Trailer mit Videobotschaften

Die Bewerbung könnt ihr in der folgenden Bildstrecke abrufen. (Noch) nicht ganz spruchreife Textstellen sind unscharf.



Über den Wettbewerb

Der deutschlandweite entwicklungspolitische Schulwettbewerb „Eine Welt für alle“ wird von Engagement Global durchgeführt. Seit 2003 verfolgt der Wettbewerb das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen und Schulform zu verankern und Kinder und Jugendliche für die Themen der einen Welt zu sensibilisieren.


2) Warten und Vorjury

Nachdem wir unsere Bewerbung abgeschickt haben, hieß es für uns: Warten. Wir haben einen schulischen Hintergrund, haben aber leider vermutlich nicht so viel wie andere AGs mit unserer Schule zu tun. Es hat uns riesig gefreut, dass wir dann eine Mail bekamen. Wir seien als eines von ungefähr 20 Projekten weiter gekommen – zur Hauptjury. Zur gleichen Zeit bekamen wir die Nachricht, dass wir auf regionaler Ebene ausgezeichnet wurden. Zur 10. Runde des Wettbewerbs wurden nämlich erstmals auch die besten Projekte jedes Bundeslandes ausgezeichnet. Zu denen gehören wir, so stand es in der Mail, auch. Wir sind Gewinner auf schleswig-holsteinischer Ebene in unserer Kategorie. Dann war es irgendwann so weit und die Fahrt zur Preisverleihung nach Berlin stand bevor. Am Tag vor der Abfahrt haben wir uns noch schnell AG-T-Shirts gesiebdruckt.


Was ist mit „Kategorien“ gemeint?

Man kann sich auf bundesweiter Ebene in verschiedenen Kategorien bewerben:

  • Kategorie 1 (Klassen 1-4)
  • Kategorie 2 (Klassen 5-7)
  • Kategorie 3 (Klassen 8-10)
  • Kategorie 4 (Klassen 11-13, Berufssschulen)
  • Kategorie 5 (gesamte Schulen)

Wir haben uns in Kategorie 3 beworben. In den Kategorien gibt es folgende Preise:

  • Kategorie 1-4: jeweils der 1. Platz bekommt 2.000€, der 2. Platz bekommt 1.000€, der 3. Platz erhält 500€
  • Kategorie 5: 5x werden 5.000€ vergeben
  • Sonderpreis „Hoffnungsträger“ von Nichtregierungsorganisationen: vier Workshops
  • ENSA-Preis: einer Schule wird ein Austauschprogramm gefördert

3) Fahrt nach Berlin

Als eines von 22 Projekten aus den 5 Kategorien wurden wir nach Berlin zur großen Preisverleihung eingeladen. Das war vielleicht toll! Von Montag bis Dienstag konnten wir zu zehnt mit zwei begleitenden Lehrer*innen und einer großartigen Hilfskraft von Engagement Global in Berlin sein. Wir waren im riesigen, wirklich toll aufgemachten und sehr informativen Futurium, haben leckere Pizza gegessen und dann begann das sogenannte Vorabendprogramm auf dem Gelände des GLS Campus‘ Berlin. Spannende Infostände, T-Shirts zum Bemalen, Bilder der Illustratorin Susanne Asheuer, die die einzelnen Gewinnerprojekte wunderbar verdeutlichen, Musik… Und Ralph Caspers, mit dem wir ein Interview geführt haben, gab es dort! Er, der Moderator der zwei Tage, hat uns doch tatsächlich erkannt. Da sind wir schon irgendwie ein bisschen stolz. Ein Gruppenfoto mit ihm konnten wir auch machen!

Später wurde man mit Bussen einer Firma namens „VIP Bus Service“ einen Kilometer im Platzregen zur Unterkunft gefahren! Wir waren im Pfefferbett Hostel, was wirklich sehr hübsch eingerichtet ist. Nach einer oder vielleicht auch ein bisschen mehr Runden Werwölfe und einem Bildrückblick auf Instagram sind wir dann schlafen gegangen, um am nächsten Tag dann zur Preisverleihung gebracht zu werden.

Die Erlebnisse in Bildern

 

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4) Platz 1 auf Bundesebene!

Nach einem großartigen Frühstück im Pfefferbett wurden wir mit dem VIP Bus Service zum GLS-Gelände und dem dortigen Hotel Oderberger gefahren. Diesmal ging es zur Schwimmhalle beziehungsweise zum ehemaligen Stadtbad, dessen Becken vollständig abgedeckt wurde. Man saß dann sozusagen auf Wasser.

Frank-Walter Steinmeier und Svenja Schulze kamen in den Saal, der Livestream wurde gestartet und die Veranstaltung begann. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, viele Bilder von der Reise für unser AG-Buch zu machen. Das ist uns an diesem zweiten Tag so gar nicht gelungen. Wir waren einfach zu aufgeregt. Die Preisverleihung begann mit Reden, die recht rührend für uns waren. Danach wurde ein zusammenfassender Film über die ersten drei Plätze der Kategorie 1 gezeigt. Danach wurde zuerst verkündet, wer auf dem dritten Platz gelandet ist. Die entsprechend aufgerufene Gruppe ging auf die Bühne und bekam Glückwünsche von Entwicklungsministerin Schulze und Bundespräsident Steinmeier. Währenddessen wurde die Jurybegründung von Ralph Caspars vorgelesen. Dann waren zweiter, dann erster Platz an der Reihe. Fortgesetzt wurde im gleichen Schema mit Kategorie 2. Besonders aufregend war für alle, dass nicht alle, die einen Preis gewinnen, in dem zusammenfassenden Film der jeweiligen Kategorie auftauchten. Die Sonderpreise wurden erst am Ende gesondert gezeigt. Als dann der Film über Kategorie 3 abgespielt wurde, ging es uns nicht ganz gut. Es war einfach zu aufregend, ganz schlimm aufregend. Wir wollten natürlich irgendwie in dem Film auftauchen und tatsächlich waren wir dann als zweite Gruppe dran. Das übliche Prozedere: Platz 3 wurde aufgerufen, wir waren es nicht. Platz 2 wurde aufgerufen: Umwelt-Ma…? Nein, wir waren erster Platz! Daraufhin wurde mir ein wenig schwindelig und  wir haben den Großteil der Veranstaltung nicht mehr so richtig aufnehmen können.

5) Danach

haben wir einen riesigen Scheck über 2.000€ und eine Urkunde bekommen, ich habe realisiert, dass uns wirklich alles vom Wettbewerb bezahlt wurde außer der Besuch im Restaurant und, ja, für uns ist die Welt ziemlich in Ordnung! Dann wurden wir noch kurz interviewt. Ich habe keinen klaren Satz formulieren können. Bei Mia lief das ein bisschen besser.

Danke

Jede*r hätte die Platzierung vollkommen verdient, finden wir! Das waren wirklich zwei furchtbar inspirierende Tage mit großartigen Projekten. Danke an die Jury und das gesamte Team von Engagement Global, dass uns so geholfen hat. Danke an alle, die mit uns Interviews geführt haben oder uns bei Artikeln mit ihrer Expertise fachlich unterstützt haben. Von der Schulbibliothekarin bis zum Instrumentallehrer – Vielen, vielen Dank für das Interesse und die Unterstützung. Und Danke an unsere Eltern, die uns momentan durch mehr oder wenige massive Probleme hindurch begleiten, bei denen wir alleine wohl kaum eine Chance mehr hätten.

1. Platz in unserer Kategorie auf Landes- und Bundesebene: Was waren das für 2 Tage! Nach 2 Jahren Arbeit, vielen Höhen und Tiefen, sind wir einfach nur dankbar, wie viel wir geschafft haben. Und dieser Preis ist für uns irgendwie die Krönung unseres Engagements! Danke an alle, die uns in den letzten 2 Jahren geholfen haben. Wir realisieren das auch jetzt noch nicht so richtig. Das ist ein Beweis dafür, dass das, was wir machen, nicht umsonst ist, auch wenn andere was anderes sagen. ~ AG-Mitglied Abdullah

Im Oktober des letzten Jahres trafen wir uns mittags am Bahnübergang. Ein Mitglied des BUND stand schon seit einiger Zeit mit uns in Kontakt und lud uns zu einer Aktion zum Erhalt einer wertvollen Halbtrockenrasenfläche an der Segeberger Landstraße ein.

„Magere Halbtrockenrasen“ – Eine Seltenheit in Schleswig Holstein

„Magere Halbtrockenrasen wie an der Segeberger Landstraße sind selten bei uns in Schleswig-Holstein und müssen regelmäßig gepflegt werden, damit sie nicht zuwachsen“, weiß der Biologe und Vorstand der BUND-Kreisgruppe Christian Herold.

Auf der artenreichen Fläche können dank der Pflegemaßnahmen von BUND und uns gefährdete Pflanzenarten wie das Mittlere Zittergras, Purgier-Lein und die Golddistel besser wachsen. „Viele Schmetterlinge wie das Blutströpfchen nutzen die Blütenpracht im Sommer“, sagt Herold.

BUND und wir haben hunderte Pflanzen entfernt

Wir waren ungefähr zu vierzehnt, davon 4 Schüler*innen aus unserer AG, und entfernten gemeinsam hunderte Weißdornbüsche und Brombeerenpflanzen, um die Wiese für seltene Orchideenarten und andere gefährdete Pflanzenarten freizuhalten. Wir hatten ein bisschen Glück, dass das Wetter mitgespielt hat und es ausnahmsweise mal sonnig gewesen ist.

Vom Bahnübergang aus gingen wir zur – zu der Zeit noch – Sanddornfläche. Jeder hat sich eine kleine Ecke vorgenommen und dort gearbeitet. Manche haben auch Zweierteams gebildet – und viel geschafft. Manchmal ist auch ein Zug vorbeigefahren und wir wurden von den am Fenster sitzenden Menschen fragend angeguckt, was wir denn hier machen würden, weil wir nun mal an einer ArtNach gut 2 Stunden haben wir eine kleine Pause gemacht und Brötchen gegessen, die für die ganze Gruppe mitgebracht wurden, um dann nach circa 10 Minuten weiterzuarbeiten. Um 15:30 Uhr mussten wir dann wieder nach Hause fahren, da wir leider keine Zeit mehr hatten. Die anderen vom BUND weitergearbeitet.

Diese Aktion hat der BUND noch einige Male wiederholt und wir waren zweimal dabei.

Der BUND – Gerne mitmachen!

Seit mehr als 30 Jahren betreut der BUND Kiel den geschützten Landschaftsbestandteil an der Segeberger Landstraße direkt an den Bahnschienen und erhält dadurch ein besonderes Stück Natur im Kieler Süden. Neben der regelmäßigen Landschaftspflege kartieren die Naturschützer*innen die Tier- und Pflanzenarten im Gebiet. Interessierte, die sich ebenfalls für die geschützten Landschaftsbestandteile an der Segeberger Landstraße oder die Kieler Stadtnatur im Allgemeinen einsetzen möchten, können sich beim BUND Kiel unter bund.kg.kiel@gmx.de oder 0431/801312 melden. Die Kreisgruppe trifft sich jeden ersten Dienstag um 19:30 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle im Hinterhof der Olshausenstraße 12.



Teile des Textes sind vom BUND Kiel geschrieben

Anfang Oktober, kurz vor den Herbstferien letztes Jahr, haben wir als AG mit Freunden und Verwandten eine große Apfelsaft-Aktion organisiert. Wir haben eine Menge Äpfel gesammelt: Insgesamt hatten wir am Ende fast 400kg Äpfel.

Im Schrebergarten haben wir dann alle Äpfel gewaschen, klein geschnitten, geschreddert und dann letztendlich in eine Hydropresse gefüllt. Es hat den ganzen Tag gedauert. Letztlich konnten wir um die 200 Liter zusatzfreien und umweltfreundlich hergestellten Apfelsaft in Flaschen abfüllen, der nur noch pasteurisiert werden musste. Der Saft schmeckte viel besser als aus dem Laden und wir haben ihn, wie ihr bestimmt schon wisst, zum Teil auf dem Weihnachtsbasar an unserer Schule verkauft.

Die Aktion hat uns allen, trotz der Anstrengung und der Wespen, viel Spaß gemacht. Wir hoffen, euch gefällt der kleine Beitrag und vielleicht haben wir euch hiermit eine neue Idee für ein gemeinsames und umweltschonendes Projekt gegeben.

Bilder der Aktion:

 

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Wir als Umwelt-AG haben im Herbst angefangen uns auf den Weihnachtsbasar vorzubereiten. Im Oktober haben wir zusammen Apfelsaft gepresst. Im November haben wir Quittenbrot und Quittenmarmelade selbst hergestellt, wir haben auch noch viele andere umweltfreundliche Produkte selbst hergestellt.

Am 1. Dezember fand dann der Weihnachtsbasar statt. Wir hatten einen sehr zentral gelegenen Stand im Mittelgang, wo sehr viel Kundschaft vorbeikam. Unser Plan war es keine festen Preise für unsere selbstgebastelten und selbst hergestellten Sachen festzulegen, sondern die Kaufenden entscheiden zu lassen, was es ihnen wert ist. So konnten wir 322€ an Spenden sammeln.

Das gemeinsame Verkaufen hat uns allen sehr viel Spaß gemacht! Danke an alle, die etwas gespendet haben und Vielen Dank für die ganzen positiven Rückmeldungen!

P.S.: Wir haben neben QR-Codes, die zu beliebigen Artikeln unserer Website führen, auch welche ausgeteilt, die auf eine Rezeptsammlung extra für die zum Essen gedachten Dinge unseres Standes weiterleiten. Die Rezepte werden in der nächsten Zeit regulär veröffentlicht:)


Einige Bilder von unserem Stand:

 

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Hallo, an alle, die das hier lesen:) Das hier kann man kaum als Projekt bezeichnen, aber noch weniger als Artikel, deshalb erscheint er in „Projekte“…

Wir sind auf YouTube!

Warum vielleicht lieber nicht?

YouTube gehört zu Google. Dadurch unterstützen wir schonmal einen großen Konzern, zu dem wir eigentlich kritisch eingestellt sind. Schaut euch gerne unsere Ecosia-Beiträge dazu an.

Ob man generell Soziale Medien nutzen sollte, da sind wir auch als AG nicht ganz einig. Besonders intelligent sind nämlich viele YouTube-Videos nicht. Viele sind sogar, mit Verlaub, eher Stuss. Wenn man so seinen Tag vor solchen YouTube-Videos verbringt, führt das nicht gerade zu einem besonders tiefsinnigen Denken. Es kann auf YouTube jede*r (fast) alles Mögliche verbreiten, ob das, was diese Person sagt, stimmt, ist dann eine andere Sache… Niederschmetternde Kommentare könnten auch eine Folge sein – oder vereinfachte und nicht gründlich durchdachte Thesen.

Warum vielleicht lieber doch?

Wenn man mit Bedacht YouTube nutzt, nicht zu viele Daten von sich frei gibt und sich auch mit einer gewissen Ruhe mit den Videos auseinandersetzt, sollte YouTube kein großartiges Problem sein. Nur weil es Videos auf YouTube gibt, die wir nicht so gut finden, heißt das ja nicht, dass alle Videos dort so sind. Es gibt zum Beispiel großartige Dokus zum Thema Klimakrise, Bastelideen und Musik auf YouTube. Wir als AG nutzen YouTube schlicht und einfach, weil Videos nicht auf unserer Internetseite hochgeladen werden sollten. Sie wären schlicht und ergreifend zu groß und zu lang. Deshalb binden wir sie über YouTube auf unserer Website ein. Das war’s dann schon an Begründung:)