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Alle Statements: Lidls Kreislaufflasche

Für unsere Lidl-Recherche konnten wir Kontakt aufnehmen mit dem Bundesumweltministerium, einem Mehrweg-Getränkemarkt, einem Professor für Recycling und Lidl. Deutsche Umwelthilfe und IFEU-Institut haben wir auch kontaktiert, uns wurde aber bisher nicht geantwortet. Hier könnt ihr die vollständigen Antworten lesen.


Vor dem Lesen empfehlen wir, → den Artikel zu dem Thema durchzulesen.


Lidl

„Die von uns eingeflossenen Daten sind von einem unabhängigen externen Institut überprüft und bestätigt worden.“ ~ Lidl


Lidl haben wir alle in unserem Artikel erwähnten Kritikpunkte geschickt. Uns wurde gleich dreimal geantwortet. Auch auf Nachfrage wurde auf keine der Inhalte unserer Mail genauer eingegangen.


„Bad Wimpfen, den 17.07.2023

Guten Tag ,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Kampagne „Aus Liebe zur Natur“.

Das auf dem Einwegpfandsystem beruhende Recycling von PET-Flaschen in Deutschland ist ein Musterbeispiel für funktionierende Wertstoffkreisläufe. Fast alle bepfandeten Einweggetränkeflaschen werden wieder zurückgegeben und wiederverwertet. Nur eine geringe Anzahl von Flaschen wird bspw. durch eine fehlerhafte Entsorgung (bspw. in der Wertstofftonne) nicht in den Pfandkreislauf zurückgeführt. Littering findet in Deutschland mit bepfandeten PET-Flaschen kaum statt, da auch die verbleibenden 1,5 Prozent zu einem großen Teil durch die Entsorgungssysteme eingesammelt und einer Verwertung zugeführt werden.

Weitere Informationen zu unserer Kampagne erhalten Sie unter „diekreislaufflasche.de“.

Herzliche Grüße

[Name]“


„Guten Tag [Name],

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Kampagne „Aus Liebe zur Natur“.

Wir haben die marktüblichen Größen zur Grundlage der Berechnung gemacht: Neben der 1,5-Liter- Kreislaufflasche haben wir die 0,5-Liter-Kreislaufflasche, 1,0-Liter-PET-Mehrweg und 0,7-Liter-Glas-Mehrweg untersuchen lassen.

Die ökobilanzielle Bewertung von Verpackungen im Allgemeinen ist stark abhängig vom Verhältnis zwischen Verpackungsvolumen und abgefülltem Inhalt. Je weniger Verpackung für eine bestimmte Menge Produkt aufgewendet werden muss, umso besser ist die Ökobilanz. Dies gilt für Mehrweg- wie Einweggetränkeverpackungen gleichermaßen. Die unterschiedlichen Verpackungsgrößen lassen sich dennoch vergleichen, da die Ökobilanz immer auf die funktionelle Einheit von 1.000 Liter Füllgut normiert ist.

Wir sortieren die PET-Flaschen zunächst nach Farbe und schreddern sie dann. Anschließend werden sie zu PET-Flakes gemahlen. In dieser Form durchläuft das PET mehrere Reinigungsdurchgänge. Durch diese intensive Reinigung und die nachgelagerte Weiterverarbeitung stellen wir sicher, dass die PET-Flakes nicht nur äußerlich sauber sind, sondern auch den vorgegebenen hohen Hygiene- und Materialstandards entsprechen.

Mittlerweile haben wir ein Produktionsnetzwerk von fünf Abfüllwerken in Deutschland geschaffen, an denen wir unsere Getränke (Saskia und Freeway) in Kreislaufflaschen abfüllen. Dadurch halten wir die Fahrtwege bei der Auslieferung befüllter Flaschen im regionalen Bereich bei durchschnittlich circa 180 Kilometern. Mit dem Aufbau neuer Recycling- und Kunststoffstandorte haben wir auch die Entfernungen für die Rücktransporte der leeren Flaschen reduziert.

Das auf dem Einwegpfandsystem beruhende Recycling von PET-Flaschen in Deutschland ist ein Musterbeispiel für funktionierende Wertstoffkreisläufe. Fast alle bepfandeten Einweggetränkeflaschen werden wieder zurückgegeben und wiederverwertet. Nur eine geringe Anzahl von Flaschen wird bspw. durch eine fehlerhafte Entsorgung (bspw. in der Wertstofftonne) nicht in den Pfandkreislauf zurückgeführt. Littering findet in Deutschland mit bepfandeten PET-Flaschen kaum statt, da auch die verbleibenden 1,5 Prozent zu einem großen Teil durch die Entsorgungssysteme eingesammelt und einer Verwertung zugeführt werden.

Die Ökobilanz ist durch das ifeu durchgeführt worden. Die Daten, die herangezogenen Daten sind öffentlich zugänglich:

•    GDB Ökobilanz aus dem Jahr 2008
•    IK Ökobilanz aus dem Jahr 2010
•    UBA Texte 19/2016 Prüfung und Aktualisierung der Ökobilanzen für Getränkeverpackungen (ins. Kap 7)
•    Angaben bzgl. Rezyklateinsatz in PET-Mehrweg Flaschen hier und hier
•    Angaben zu den Umlaufhäufigkeiten und zu den Distributionsstrukturen: aus Deloitte 2013 (nicht online verfügbar)

Die von uns eingeflossenen Daten sind von einem unabhängigen externen Institut überprüft und bestätigt worden.

Ein Teil der ISO-Norm ist, dass die Berechnungen von unabhängigen Experten überprüft werden, dazu gehört auch die Prüfung der Datengrundlage. Das gewährleistet die Objektivität und Wissenschaftlichkeit der Ergebnisse.

Weitere Informationen zu unserer Kampagne erhalten Sie unter „diekreislaufflasche.de“.

Herzliche Grüße

[Name]“


Guten Tag [Name],

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Kampagne „Aus Liebe zur Natur“.

Aufgrund seiner Langlebigkeit kann Plastik ein Problem darstellen, wenn es in die Natur gelangt. Das Pfandsystem in Deutschland verhindert das. 98,5 Prozent der Einweg-Pfandflaschen werden zurückgebracht, landen nicht in der Natur, sondern werden wiederverwendet. Wird das daraus gewonnene Rezyklat zur Herstellung neuer Flaschen verwendet, spart es viel Energie und CO2 ein, da es den Einsatz neuem PET-Material vermindert. Dadurch verbessert sich die ökologische Wirkung von PET-Einwegflaschen.

Weitere Informationen zu unserer Kampagne erhalten Sie unter „diekreislaufflasche.de“.

Herzliche Grüße

[Name]“


Bundesumweltministerium

„[B]ei der Sammlung und beim Recycling gehen oft Flaschen und Dosen oder auch Bestandteile der Flaschen und Dosen verloren. Und natürlich kostet Recycling auch viel Energie. Mehrwegflaschen dagegen können viele Male wieder neu befüllt werden.“ ~ Sprecher des BMUV


Auch das Bundesumweltministerium haben wir angeschrieben. Die Mails, die wir verschickt haben, beinhalteten alle unterschiedliche Fragen. Auf unsere Fragen wurde ausführlich geantwortet.


„Lieber [Name],

vielen Dank für die freundliche Anfrage, die ich gerne beantworte. Sie können das unten stehende Statement in Bezug auf einen Sprecher des Bundesumweltministeriums verwenden.

Das Bundesumweltministerium (BMUV) begrüßt die Bemühungen verschiedener Anbieter von Getränken, ihre Verpackungen noch ökologischer zu machen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze. Leere Einwegflaschen und -dosen werden in Deutschland sehr gut gesammelt. Das liegt an dem Pfandsystem, das in Deutschland Pflicht ist. Durch die gute Sammlung können die Einwegflaschen und -dosen hochwertig recycelt werden. Hochwertiges Recycling bedeutet: Es ist ökologisch besonders gut, wenn die dabei entstehenden „Rezyklate“ – also das Grundmaterial, das aus den alten Flaschen entsteht – für die Herstellung neuer Flaschen und Dosen verwendet werden. So entsteht ein geschlossener Kreislauf. Allerdings muss auch in einem solchen Kreislauf immer wieder neues Material hinzugefügt werden, also z.B. Flaschen von anderen Herstellern. Denn bei der Sammlung und beim Recycling gehen oft Flaschen und Dosen oder auch Bestandteile der Flaschen und Dosen verloren. Und natürlich kostet Recycling auch viel Energie. Mehrwegflaschen dagegen können viele Male wieder neu befüllt werden. Damit wird verhindert, dass überhaupt Abfall entsteht oder dass es Materialverluste gibt. Hierbei ist es aber wichtig, dass die Mehrwegflaschen möglichst bei lokalen Unternehmen wieder befüllt und möglichst häufig wiederverwendet werden. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher bald überall die Wahl haben, welche Verpackungsart sie verwenden möchten, hat das BMUV einen neuen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Anbieter von Getränken dazu verpflichtet, auch Getränke in Mehrwegverpackungen anzubieten. Außerdem soll auch die Rückgabe von Mehrwegflaschen und -kästen einfacher werden. Dieser Gesetzesentwurf wird derzeit mit den anderen Ministerien beraten, bevor er im Bundeskabinett beschlossen werden kann. Anschließend beraten die Abgeordneten im Bundestag über den Gesetzesentwurf und verabschieden ihn.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Viele Grüße

Christopher Stolzenberg

Pressesprecher“


Professor für Recycling

„[Lidl kann] das jetzt tatsächlich, da [Lidl] vom Flaschenhersteller über Abfüller, Handel , Rücknahme und Recycling alles in einer Hand hat.“ ~ Professor Goldmann


Ja, wir haben weiterhin Kontakt zu Professor Goldmann (TU-Clausthal), mit dem wir auch schon ein langes Interview gemacht haben. Er hat uns erst mit folgender Mail auf die Idee gebracht, über Lidl zu schreiben:


„Hallo Tim,

hallo zusammen,

mal ganz aktuell: vielleicht ist Euch die aktuelle Reklame von Lidl mit Günther Jauch über den Weg gelaufen, die damit werben, eine 100 % Recyclatquote zu erreichen. Die können das jetzt tatsächlich, da hier ein großer Handelskonzern (Lidl/Schwarz-Gruppe) einen großen Entsorger und Verwerter (Tönsmeier-Gruppe) gekauft hat (heißt jetzt PreZero) und damit vom Flaschenhersteller über Abfüller, Handel , Rücknahme und Recycling alles in einer Hand hat.

Viele Grüße

Daniel Goldmann“


Mehrweggetränkehändler

„Die Zahlen in dem, von Lidl in Auftrag gegebenen Gutachten sind neu, aktuell und keiner weiß, ob sie auch wirklich richtig sind. […] Keiner, weder die Einweglobby noch die Mehrweglobby will und wird das Geld in die Hand nehmen, um eine neue Öko-Bilanz zu erstellen und so wird weiterhin mit Zahlen aus 2010 gearbeitet.“ ~ Hans-Peter Kastner

Als wir diese Antwort bekamen, waren wir regelrecht entsetzt, wie ernst man genommen werden kann und wie nett Menschen sein können. Das Statement ist über 800 Wörter lang und an innerhalb eines halben Tages an einem Sonntag Mittag abgeschickt worden. Wir haben dieses Statement nun auch als Gastbeitrag veröffentlicht.

„[mit Einwilligung von uns leicht bearbeitet:] Als Geschäftsführer der Getränke Kastner GmbH habe ich im August 2019 alle Einwegplastik-Getränkeflaschen bei uns aus dem Sortiment genommen und nur noch Mehrwegflaschen angeboten. Dieser Schritt war ein wirtschaftliches Risiko, da der Einweganteil beim Verkauf von Getränken bundesweit bei weit über 50 Prozent lag. Zum anderem war er aber notwendig, da die unnötige Ressourcenverschwendung aufhören muss und wir ein vorbildliches Mehrweg System in Deutschland haben. In den vergangenen vier Jahren hat sich durch die öffentliche Aufmerksamkeit meiner Aktion unheimlich viel verändert und der Druck der Öffentlichkeit lies den Herstellern keine andere Chance als sich ins Zeug zu hängen und die Getränkeverpackungen umweltfreundlicher und ressourcenschonender zu gestalten.

Einige Hersteller werben mit einem Rezyklatanteil von 100 Prozent in ihren Plastikflaschen, was ein Riesenschritt ist und dringend notwendig war, aber ein hundertprozentiger Rezyklatanteil flächendeckend ist natürlich, allein schon aufgrund des Materialverlusts von zehn bis 20 Prozent während dem Recyclingprozess, nicht möglich. [Anm. d. Red.: bei dem konkreten Fall „Lidl“ liegt der Materialverlust aufgrund sehr guter Einwegsystemem wohl bei ungefähr fünf Prozent.]

Ein reeller rPET-Anteil kann bei 70% liegen und muss das Ziel sein. Zudem muss Einweg-PET in Mehrweg-Transportkisten (wie zum Beispiel von „Petcycle“) vertrieben werden, um unnötigen, zusätzlichen Plastikmüll wie bei Lidls Sechser-Packen zu vermeiden. Was denkt ihr, wie viel Müll jährlich durch die Plastikfolierung zusammen kommt?!

Die Zahlen in dem, von Lidl in Auftrag gegebenen Gutachten sind neu, aktuell und keiner weiß, ob sie auch wirklich richtig sind.


Es wird nämlich ein hochmodernes Einwegsystem mit einem Mehrwegsystem von vor über zehn Jahren verglichen, weil es keine aktuelleren Daten gibt. (Redaktion)


Leider hat uns hier die Politik hängen lassen und ein eigentlich zugesagtes Budget von 400.000€ zur Erstellung einer unabhängigen und neutralen Ökobilanz zum Vergleich Mehrweg- vs. Einweg-Getränkeflasche noch freigegeben.


Im ersten Halbjahr 2023 sollte die Studie erscheinen, das ist aber nicht geschehen. (Redaktion)


Keiner, weder die Einweglobby noch die Mehrweglobby will und wird das Geld in die Hand nehmen, um eine neue Öko-Bilanz zu erstellen und so wird weiterhin mit Zahlen aus 2010 gearbeitet.

Man muss ganz klar sagen, dass es nach der Corona- und Energiekrise sowie der aktuellen Wirtschaftskrise einen klaren Trend zurück zum Einweg gibt, da hier die Discounter mit Ihren Billigprodukten den Markt regieren. Aber aktuell ist für viele Menschen der Preis relevant und wir müssen uns politische Maßnahmen überlegen, wie wir Menschen eine nachhaltige Ernährung zugänglich machen können, ohne das finanzielle Einbußen in Kauf genommen werden müssen. Zum Beispiel könnte man die Mehrwertsteuer für Mehrweg auf 7 Prozent senken und die für Einweg auf 19 Prozent belassen. Schon hätten wir einen Anreiz für Menschen Mehrweg zu kaufen, anstatt alles teurer zu machen und mit Strafabgaben unerschwinglich zu machen.

Generell muss man aber sagen, dass sich beide Verpackungen deutlich verbessert haben in Bezug auf ihre Umweltbilanz: Mehrwegflaschen sind leichter geworden. Die Prozesse und deren Energieverbrauch werden stetig verbessert – Selbst der Wasserverbrauch für das Reinigen der Flaschen ist bei modernen Anlagen deutlich geringer geworden. Aber auch die Einwegflasche hat sich deutlich verbessert: Durch die Steigerung von rPET-Anteilen in der Herstellung werden deutlich weniger neue Materialen und somit weniger Ressourcen verbraucht.

In meinen Augen gehört zur Nachhaltigkeit das große Ganze und da gehört auch der soziale Aspekt dazu, es gehört der Transportweg aber auch der Weg zum Einkaufen sowie die Warenverfügbarkeit. Durch den russischen Angriffskrieg und durch die Energiekrise ist die Herstellung von Glas immens teuer geworden: Eine Glashütte in der Ukraine wurde zerstört und in Deutschland ist es kaum wirtschaftlich machbar, die Glashütten weiterzubetreiben. Das bedeutet, dass die Einwegflasche, auch auf Grund dieser Parameter, wieder an Bedeutung gewinnt. Wir müssen uns damit anfreunden, dass wir beide Verpackungen parallel in den Regalen sehen werden, um eine Warenverfügbarkeit zu haben und unsere Nah-und Grundversorgung weiterhin zu gewährleisten.

Über 100.000 fehlende LKW-Fahrer bundesweit sorgen für ein immer schwieriger werdendes Verhältnis im Warenfluss, was auch den PET-Herstellern entgegenkommt, denn wenn ich 20 Paletten Mehrweg-Glasflaschen lade führt das zu 720 Kisten auf dem LKW, bei 20 Paletten mit Petcycle-Kisten sind es 1200 Kisten, die in einen LKW passen.  Dadurch sind die Frachtkosten für Glas deutlich teurer als für Petcycle. Wenn ich 20€ pro Palette und pro Fracht bezahle, liege ich bei 0,555 € pro Kiste Mehrwegglas und bei 0,333 € pro Petcycle-Kiste.


Hinzu kommt noch das Pfandautomatensystem bei Mehrweg und die Individualisierung der Glasflasche. Auch diese fördert Einweg, denn Individualflaschen können nur an den bestimmten Hersteller zurück gegeben werden, und nicht im Pfandautomaten zurückgegeben werden. (Redaktion)


Alles in allem würde ich sagen, dass wir, auch aufgrund der Pandemie und der aktuellen Krisen, die wir weltweit haben, eine gesunde Mischung aus Mehrweg und Einweg benötigen, um die Preise stabil zu halten und die Warenverfügbarkeit zu gewährleisten.

Als Verbrauchende habt ihr immer die Möglichkeit in Ihrem lokalen Fachhandel einzukaufen, um die Wege kurz zu halten. Ihr habt immer eine große Auswahl an Mehrwegprodukten und ihr werdet auch weiterhin die Möglichkeit haben, PET-Einwegflaschen zu kaufen – Aber Einwegflaschen, die heute deutlich besser sind als 2019.

Achtet darauf, regionale Produkte zu kaufen, verzichtet auf unnötige Verpackungsmaterialien wie z.B. Folie und kauft lokal ein.
Damit macht ihr einen Riesenschritt in die richtige Richtung und helfen mit die Ressourcen zu schonen, den lokalen Fachhandel und somit auch die Nahversorgung aufrecht zu erhalten.

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